Wildkräuter sammeln im Salzkammergut

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Reiche Beute von der Alm: Schafgarbe, Quendel, Taubenkropf-Leimkraut, Dost, Rossminze

Wildkräuter von der AlmIn den vergangenen Tagen hab ich mich auf den Almen im Salzkammergut herumgeschlagen. Dabei gibt`s nicht nur das eine oder andere Schwammerl zu finden (Bericht folgt!), sondern auch eine Menge schmackhafter Kräuter.  Die kleinen Sträußchen sehen nicht nur entzückend aus, sie riechen und schmecken auch noch gut.

Hier ein kleiner Überblick.

Von links nach rechts (siehe Foto) eine kleine Typologie meiner Funde.

  • Schafgarbe: Die gemeine Schafgarbe ist nicht nur ein Heilkraut, sondern ihre zarten, gefiederten Blättchen geben auch eine leckere Beigabe zum Salat ab. Achtung, wie immer bei Wildkräutern gilt natürlich: nur junge Triebe sammeln und zwar dort, wo sie möglichst wenig Verschmutzungen ausgesetzt sind.
  • Quendel: Quendel ist wilder Thymian und schmeckt unverwechselbar nach dem Würzkraut. Verwendet nicht nur die Blätter, sondern auch die Blüten, die sich toll in Salat machen oder zur Dekoration von herzhaften Gerichten. Quendel kann man auch trocknen, allerdings verliert er dann etwas an Aroma.
  • Taubenkropf-Leimkraut: Leimkraut ist ein Geheimtipp in der Wildkräuter-Küche, die frischen Blätter schmecken fast süß, grün und nach Erbsen. Toll im Salat oder über Pasta gestreut. Leimkraut fällt beim Erhitzen zusammen und wird unansehnlich, also nicht unbedingt schmoren. Besser ihr hackt es klein und streut es aufs Butterbrot.
  • Dost: Dost ist wilder Oregano, und kann genauso eingesetzt werden wie die Kulturform. Besondre häufig findet man Dost mit seinen schönen lila Blüten am Waldrand. Die Blätter passen zu Pasta, Saucen, in Salat, in Kräutertopfen, zu Schmorgemüse, ach, Dost kann man für fast alles verwenden. Und er kommt wirklich häufig vor, seht euch nur mal beim nächsten Waldspaziergang um!
  • Rossminze: Die Rossminze schmeckt frisch, pfefferminzig, wird bis zu einem Meter hoch und kann an manchen Stellen, wo sie genügend Wasser bekommt, geradezu wuchern. Die Blätter sind etwas grober und pelziger als herkömmliche Gartenminze, teilweise schmeckt die Minze krautiger. Das macht die Rossminze gut geeignet zum Trocknen oder zur Kombination mit Frischkäsen, oder zum Schwenken in Butter.

Demnächst gibt es hier auch ein Rezept zu meinem Kräuterfund. Habt ihr in letzter Zeit etwas Leckeres am Wegesrand aufgegabelt?

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